Freitag, 3. Juli 2026

Leipzig

Mit dem Fahrrad in Leipzig unterwegs


Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig erinnert an die Völkerschlacht von 1813 und wurde am 18. Oktober 1913, zum 100. Jahrestag der Schlacht, eingeweiht. Es verweist auf die historische Bedeutung der Schlacht als Wendepunkt der Befreiungskriege gegen Napoleon.
Innenansicht mit monumentalen Figuren
Das Völkerschlachtdenkmal ging aus der Initiative des Deutschen Patriotenbundes hervor und wurde von bürgerlich-nationalen Vereinen, Spendenkampagnen und patriotischem Engagement breiter Bevölkerungsschichten getragen. Es zeigte die Nation als Gemeinschaft eines opferbereiten Volkes — nicht als Ruhmeszeichen monarchischer Herrschaft. Kaiser Wilhelm II. begegnete diesem Anspruch mit spürbarer Distanz und verzichtete bei der Einweihung 1913 auf eine Festrede.

Montag, 22. Juni 2026

Auf Sylt

Moin, Kurzurlaub auf Sylt, bin viel mit dem Rad unterwegs bei strahlend blauem Himmel. Hier ein paar Fotoimpressionen über die Tage verteilt gemacht.

Samstag, 20. Juni 2026

Tempelhof

Blick in die ehemalige Abfertigungshalle des alten Flughafens Tempelhof mit seinem markanten 1960er-Jahre-Look.

Sonntag, 14. Juni 2026

Tiergarten-Teltow-Wannsee

geplant hatte ich von Tiergarten am Teltowkanal nach Wannsee zu radeln. Leider habe ich es nur bis Teltow geschafft wegen starkem Regen.
So blieb dieses das einzige Motiv:
Rückbau HKW Lichterfelde 🏗️
Aktueller Blick auf die Abrissarbeiten am Ostpreußendamm. Der letzte noch stehende Kühlturm des alten Kraftwerks vor seiner finalen Demontage. Mehr Fotos aus Berlin und Lost Places!

Samstag, 13. Juni 2026

Rumgekurvt

nach
Spandau–Plötzensee–Rehberge–Jungfernheide
auf der Rückfahrt am Medizinhistorischen Museum vorbeigefahren
und in der Hörsaalruine des ehemaligen Rudolf-Virchow-Hörsaales
diese Fotos gemacht.

im Krieg zerstört. Heute eine Event-Location.

Samstag, 30. Mai 2026

Industriemuseum Brandenburg

Das Industriemuseum Brandenburg an der Havel dokumentiert die Stahlgeschichte der Stadt an einem authentischen Ort: dem ehemaligen Stahl- und Walzwerk. Im Mittelpunkt steht der letzte erhaltene Siemens-Martin-Ofen Westeuropas. Von 1914 bis 1994 wurde hier Stahl erschmolzen; Ofen XII erinnert heute an die Bedeutung Brandenburgs als Industriestandort und an die Arbeitswelt im einst größten Stahlwerk der DDR.

Massive Kranhaken eines Pfannenkrans vor zwei Stahlgießpfannen am Siemens-Martin-Ofen
Massive Kranhaken eines Pfannenkrans vor zwei Stahlgießpfannen am Siemens-Martin-Ofen.
Regal mit zahlreichen farbigen Schutzhelmen im Industriemuseum
Die Helme der ehemaligen Stahlwerker.
Großes Schlackenteil liegt vor einem Wagen auf dem Boden im ehemaligen Stahlwerk
Fotoimpression: Großes Schlackenteil vor Elektormagnet und Fuhrzeug.

Der Besuch im Industriemuseum hat sich gelohnt, und auch Brandenburg hat mir gut gefallen. Nur das Kopfsteinpflaster zeigte sich äußerst traditionsbewusst: Mit einem Fully fährt man hier deutlich entspannter — und die Zahnfüllungen bleiben vermutlich auch länger an Ort und Stelle.

In Wittenberg

Das bin nicht ich, aber mein Fahrrad
In der Lutherstadt Wittenberg gesehen, auf dem Weg nach Gräfenhainichen (Elektropolis).

Museumspark Rüdersdorf | Industriedenkmal

Von Erkner zum Museumspark Rüdersdorf mit seinen historischen Industrieanlagen und Kalköfen. Zurück führt die Tour am Müggelsee entla...