Beelitz Heilstätten — Alpenhaus
In den Beelitzer Wäldern tobte 1945 die letzte große Schlacht des Zweiten Weltkriegs, bei der die 12.
deutsche Armee unter dem Oberbefehlshaber Walther Wenck die Umklammerung Berlins durch die
sowjetischen Truppen (Rote Armee) zu durchbrechen versuchte. Die Beelitzer Heilstätten waren zu
dieser Zeit zu einem Kriegslazarett umfunktioniert worden und mit etwa 3000 verwundeten Soldaten
und dem Krankenhauspersonal völlig überfüllt. Erst gegen Ende April 1945 gelang es der Roten
Armee, die Heilstätten einzunehmen. Die sowjetischen Soldaten hatten sich in den unterirdischen
Gängen und Kellern festgesetzt und leisteten harten Widerstand. Noch während dieser Kämpfe wurde
das Lazarett evakuiert. Dabei wurde das Alpenhaus stark beschädigt und der Dachstuhl brannte
vollständig aus. Die heutige Ruine ist Zeuge dieser Ereignisse und wird seit dem von der Natur
zurückerobert.
Siehe auch Beelitz-Heilstätten-Chirurgie auf diesem Blog.
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| Auf der Rückfahrt "Herbstgemälde" im Schwielowsee gesehen |


















